Das Ziel

ziel

Wenn man so enthusiastisch an das Thema “Produktivität” ran geht, wie ich, stößt man auf unzählige Blogbeiträge, eBooks und Videotutorials, die einem zeigen wollen, wie man die verschiedensten Techniken bestmöglich nutzen und umsetzen kann. (Zu)viel Input für einen Neuling auf diesem Gebiet.

Auf der Website A liest man was vom sagenumwobenen “GTD”, der nächste Blogger schwört auf  das etwas abgewandelte “ZTD”, weil es ja wesentlich einfacher ist. Im eBook B lese ich, dass es überschaubarer ist, wenn man in Evernote möglichst wenig Notizbücher verwendet und statt dessen
lieber Tags einsetzten soll. Die neu herunter geladene PDF-Datei suggeriert mir hingegen ein produktiveres Arbeiten, wenn ich die Notizen in vielen themenbasierten Notizbüchern speicher und nur wenig Tags verwende. Ja, da kann man schon mal den Überblick verlieren oder – wenn es ganz hart kommt – alles hinschmeißen, bevor man überhaupt richtig angefangen hat.

Durchblick behalten

Es gilt also den Durchblick zu behalten und sich auf das Wichtigste bei diesem Vorhaben zu konzentrieren: das Ziel. Warum investiere ich so viel Zeit ins Recherchieren, welches die beste Technik ist und warum ist es so aufwändig, alles Vorzubereiten? Weil ich mir dadurch letzten Endes mehr Produktivität erhoffe! Ich muss mir also darüber klar werden, was ich erreichen will und welche Methode für mich am geeignetsten ist.

Aktuell bin ich dabei, “Getting Things Done” in meinen Alltag zu integrieren. Beim Sammeln von Informationen über GTD stoße ich natürlich auch auf andere Technik. Aber die verbanne ich erstmal aus meinem Kopf. Ich notiere es, aber es wird erst dann wieder hervorgeholt, wenn GTD größtenteils zur Routine geworden ist.

Das komplette “GTD”-System von heute auf morgen umzusetzen, schaffen wohl die wenigsten. Und das ist auch gar nicht nötig. Bei meiner Vorgehensweise unterteile ich das komplette System in mehrere Schritte und picke einzelne Techniken heraus. Im Fokus steht bei mir seit ca. zwei Wochen die Inbox. Alles was im Laufe des Tages rein kommt, findet seinen Platz in der Inbox. Briefe, Notizzettel, Kataloge etc. sammle ich in meiner physischen Inbox (=Schreibtischablage). Interessante Blogbeiträge, Fotos, Webseiten-URLs oder Geschenkideen für meine Liebsten werden digital in meiner Evernote-Inbox gespeichert.  Ein- bis zweimal am Tag schaue ich alles durch, was sich angesammelt hat und erledige es bzw. lege es ab. Mehr nicht. Vorerst. Schritt-für-Schritt, um motiviert zu bleiben und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Foto © ##Erika** via flickr

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